Juli 2015

Frauen in der Sprache

Dass Frauen Männern gegenüber sprachlich gleichwertig zu  behandeln sind,  ist  offenbar noch immer ein schwieriges Thema. In der Saarbrücker Zeitung vom 1. Juli 2015 (Seite D5 - Wissen) hat der SZ-Mitarbeiter Martin Schäfer - „mannomann“ - die aktuelle Situation thematisiert.  

Mit Allem verbunden und ganz bei dir

Jeden Tag eine Weile in der Natur zu verbringen, sie zu beobachten, dort, wo Natur ungestört einfach sein darf, bringt mehr Bewusstheit und Verbundenheit. Wo laufen Ameisen entlang, wann sieht man den ersten Schmetterling, welche Vögel singen da? Nach einem langen Winter spüren wir dann die Begeisterung beim ersten Anblick eines Veilchens im Frühling, wir sammeln Bärlauch und Brennesseln für stärkende Mahlzeiten, holen uns Heilpflanzen in den eigenen Garten oder auf den Balkon, erleben berauschende Sonnenuntergänge und Mondscheinnächte.

Mit dem Rhythmus der Natur gehen

Der weibliche Weg verläuft in Zyklen. Ein halbes Frauenleben lang bestimmt der Monatszyklus das Leben der Frauen. Ohne Hormone und ohne künstliches Licht dauert der Zyklus genau eine Mondphase, 28 Tage. Stellt euch vor wie stark diese Kraft gewesen sein muss, als es auf der Erde noch kein künstliches Licht gegeben hat und alle Frauen auf der Erde im Mondrhythmus mitschwangen!

Der weibliche Weg

Die Tochter einer Freundin rief mich an, eigentlich wegen ihrer Neurodermitis, die sich inzwischen auf alle inneren Schleimhäute ausgedehnt hatte. Alles fühlte sich wund an, vom Magen bis zum Darm. Im Gespräch erfuhr ich, dass sie mit ihrem Freund zusammenlebte, der wie sie im gleichen Semester war. Ihr Freund gab richtig Gas, weil er endlich Geld verdienen wollte. Sie versuchte verzweifelt mitzuhalten, sah sich aber eigentlich dem enormen Leistungsdruck nicht gewachsen. Aber Aufgeben kam gar nicht in Frage. Da hat ihr ihr Körper die rote Karte gezeigt.