HISTOIRE(S) DE FEMME(S)

HISTOIRE(S) DE FEMME(S)
Mittwoch, 23. Oktober 2019 - 20:15

HISTOIRE(S) DE FEMME(S)

auf Einladung des Saarländischen Filmbüros e.V. ist die luxemburgische
Regisseurin Anne Schroeder am 24.10., 20.00 Uhr mit dem
Dokumentarfilm HISTOIRE(S) DE FEMME(S) zu Gast im

Kino Achteinhalb
Nauwieser Straße 19
66111 Saarbrücken

Der Film zeigt die Entstehung und die Entwicklung der Emanzipation der Frau anhand von Schicksalen verschiedener Generationen auf. In sehr individuellen Gesprächen erzählen luxemburgische Frauen jeden Alters über ihre Träume und Hoffnungen, von ihren persönlichen und politischen Kämpfen, ihren Enttäuschungen und Erfolgen.

HISTOIRE(S) DE FEMME(S)
LU 2018 / 70 Minuten / Regie: Anne Schroeder / Produktion: Samsa Film
(Claude Waringo) / Koproduktion: Centre national de l'Audiovisuel
(Viviane Thill) / Kamera: Amandine Klee, Serge Benassutti / Montage:
Pia Dumont, Thierry Faber, Gil Galvao, Anne Schroeder / Tonmontage:
Capucine Courau / Mischung: Ken Nnganyadi / Musik: Jeannot Sanavia /
Mit der Unterstützung des Film Fund Luxemburg

Einen Trailer zum Film finden Sie unter https://vimeo.com/299449488

Anne Schroeder drehte ihren ersten Dokumentarfilm 1999. Es war das Porträt des Kunstfotografen Jean-Luc Koenig in der von Samsa Film produzierten Serie "Portraits d'artistes". Zur selben Zeit begann sie, weitere Filme für Samsa Film zu produzieren. Zwei Jahre später folgte der Film HISTOIRE(S) DE JEUNESSE(S). In Zusammenarbeit mit dem "Centre National de l'Audiovisuel" (CNA) drehte sie nun HISTOIRE(S) DE FEMME(S), in dem sie Aussagen von Frauen mit filmischen Dokumenten aus der Vergangenheit mischt und so die Situation der Frau in der luxemburgischen Gesellschaft von 1919 bis heute zeichnet, vom Wahlrecht bis zu #MeToo. Obwohl Frauen in Luxemburg bereits 1919 wählen, wurden sie rechtlich unmündig, sobald sie heirateten. Erst im Laufe der Jahre konnten Frauen arbeiten gehen oder auch höhere Schulen besuchen (Christian Spielmann, Journal.Lu). Bis heute ist es so, obwohl die Frau den Mann gleichgestellt zu sein scheint, dass ein Mann sehr oft mehr verdient als eine Frau.